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	<title>Verbrauchervergleiche.org &#187; Verbraucherschutz</title>
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	<description>Im Fokus: Der Verbraucher</description>
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		<title>Öko-Siegel: Bio Lebensmittel erkennen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 19:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[ Die tiefgreifenden Skandale innerhalb der letzten Jahre rund um  Melamin, MON28 oder der Käsemafia lassen viele Menschen beim Einkauf zögern: Sind Bio Lebensmittel wirklich „sauber“? Spätestens seit BSE und Schweinepest, MKS und  Vogelgrippe zeigt sich, dass weitreichende Probleme mit der industriellen  Massenproduktion von Lebensmitteln einhergehen. Die Verbraucher sind  zunehmend verunsichert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong>Die tiefgreifenden Skandale innerhalb der letzten Jahre rund um  Melamin, MON28 oder der Käsemafia lassen viele Menschen beim Einkauf zögern: Sind Bio Lebensmittel wirklich „sauber“? Spätestens seit BSE und Schweinepest, MKS und  Vogelgrippe zeigt sich, dass weitreichende Probleme mit der industriellen  Massenproduktion von Lebensmitteln einhergehen. Die Verbraucher sind  zunehmend verunsichert, welche Lebensmittel noch ohne Bedenken genossen werden  können. Auch bei Biolebensmitteln wird von Skandalen berichtet. So sei der Absatz von Biolebensmittel mittlerweile größer als die eigentlich produzierte Menge. Deshalb wurden in der jüngsten Zeit vermehrt Ökosiegel entwickelt, um tatsächliche Biolebensmittel von &#8220;falschen&#8221; zu unterscheiden. Wir erklären Ihnen die verschiedenen Siegel und was Sie beachten müssen&#8230;</p>
<p><span id="more-14"></span></p>
<p><img src="file:///C:/Users/ADMINI%7E1/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /></p>
<p>Öko-Siegel bezeichnet als Sammelbegriff die zertifizierte  Kontrolle von Bio Lebensmitteln nach ökologisch nachhaltigen Maßstäben und Methoden.  Dazu gehören aber auch Zertifikate für Erzeugnisse aus der holzverarbeitenden oder  chemischen Industrie ebenso wie der Energiepass für Gebäude.</p>
<p><strong>Öko-Siegel für Biolebensmittel  der EU und Deutschlands</strong>:<br />
Das Bio-Siegel der EU ist ein Gütesiegel, mit welchem  Erzeugnisse aus dem biologischen bzw. ökologischen Landbau gekennzeichnet  werden. Überwacht wird die Einhaltung bei allen Produktionsschritten für alle in  der EU hergestellten Öko- und Bio-Produkte durch die jeweils zuständige  Kontrollstelle.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-32" title="Deutsches und EU-Gütesiegel" src="http://www.verbrauchervergleiche.org/wp-content/uploads/2009/09/biosiegel4.jpg" alt="biosiegel" width="222" height="93" /></p>
<p>Bei dem deutschen sogenannten „Künast-Siegel“ handelt es  sich um das sechseckige grüne Bio-Siegel, mit dem in Deutschland Lebensmittel  und andere Produkte nach der EG-Öko-Verordnung ausgezeichnet werden. Hierbei  gilt, dass gekennzeichnete Lebensmittel keine genmanipulierten Bestandteile  haben, nicht radioaktiv bestrahlt sein dürfen, ohne den Einsatz von  Pflan</p>
<p>zenschutzmitteln oder Dünger sowie frei von Geschmacksverstärkern,  künstlichen Aromen, Emulgatoren und Farbstoffen hergestellt sein  müssen.</p>
<p>Außerdem wird für den ökologischen Landbau gefordert, die  Fruchtfolgen abwechslungsreich zu gestalten, Tiere artgerecht zu halten und mit  ökologisch produzierten Futtermitteln ohne Zusatz von Antibiotika oder  Leistungsförderern zu füttern.</p>
<p><strong>Nichstaatliche Ökosiegel:</strong><br />
Bekannte Bio-Siegel für Nahrungsmittel  sind neben den staatlichen, die privaten Verbandssiegel wie etwa Bioland,  Demeter, Gäa oder Naturland. Diese waren maßgeblich treibende Kräfte für den  Bio-Trend in deutschen Küchen und produzieren sowie kontrollieren nach eigenen,  oft strengeren Richtlinien als die öffentlichen Stellen.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_31" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-31" title="BioSiegel2" src="http://www.verbrauchervergleiche.org/wp-content/uploads/2009/09/BioSiegel21.gif" alt="nicht staatliche Ökosiegel" width="260" height="169" /></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>Außen hui –  innen pfui</strong>:<br />
Leider halten es manche Hersteller für eine vortreffliche  Marketingstrategie, mit der Aufschrift „Bio“ satte Extramargen zu verdienen. Mit  Formulierungen wie „aus kontrolliertem Anbau“, „von staatlich anerkannten  Bauernhöfen“ oder „aus alternativer Landwirtschaft“ soll dem Verbraucher  Sicherheit durch staatliche Kontrolle vorgegaukelt werden – natürlich gegen  einen gewissen Aufpreis. Dabei erwecken diese Produkte oft mit entsprechendem  Verpackungsdesign einen „grünen“ Eindruck, haben aber mit biologischer oder  ökologischer Landwirtschaft leider wenig zu tun.</p>
<p>Achten Sie auf  Formulierungen wie: „aus staatlich kontrolliertem Anbau“, „aus kontrolliert  biologischem Anbau“ und „aus kontrolliert ökologischem Anbau“; dies sind  staatlich geschützte Formulierungen, die nur von zertifizierten Herstellern  verwendet werden dürfen. Schauen Sie bei Eierverpackungen besonders genau hin:  Hier kennzeichnet eine „0“ am Anfang der Kontrollnummer 0-DE-0000000 die  glücklichsten Hühner in Freilandhaltung.</p>
<p><strong>Öko-Siegel bei Holz und  Papier?</strong><br />
Obwohl renommierte Verbände wie etwa der Blaue Engel einige Farben,  Lacke und Papiererzeugnisse empfehlen, gelten diese Produktgruppen nach wie vor  als besonders wasserintensiv und umweltschädigend, denn sie durchlaufen  aufwendige chemische Verfahren bei der Herstellung und  Verarbeitung.</p>
<p>Ebenso ist die Abholzung von Wäldern im industriellen  Maßstab kaum mit ökologischen Richtlinien vereinbar. Zertifikate von Verbänden  wie Naturland und dem Forest Stewardship Council (FSC) sind daher als  Schadensbegrenzungen zu verstehen: Einfach ausgedrückt wird unter Aufsicht  weniger zerstört, außerdem handelt es sich meistens um schnellwachsende  Holzbestände, die eigens für diesen Zweck angebaut wurden.</p>
<p><strong>Tomaten aus  Spanien, Erdbeeren aus der Türkei:</strong><br />
Öko ist chic, bio ist in. Dabei nutzen  viele Hersteller diesen boomenden Markt, um mit angeblichen Bio-Siegeln  konventioneller Ware einen „grünen Anstrich“ zu verleihen. Besonders ratsam ist  ein prüfender Blick auf wasserintensive Bio-Produkte aus warmen Ländern:  Spanien, Israel und die Türkei sind für den besonders hohen Wasserverbrauch in  der Landwirtschaft bekannt, der EU-Staat im Süden wurde 2008/2009 dafür sogar  merhfach aus Brüssel gerügt.</p>
<p>Daher sollten Sie sich als Verbraucher  gezielt informieren, kritisch einkaufen und vielleicht etwas maßvoller essen:  Sollte man Bio-Produkten aus China trauen? Ist der Käse nicht etwas zu günstig?  Sind die riesigen Tomaten aus der Ukraine wirklich unbelastet? Kann man dieses  Jahr zur Weihnachten einmal auf Erdbeeren verzichten?</p>
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		<title>Verbraucherschutz in Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 06:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Warentest]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verbraucherschutz beinhaltet alle Anstrengungen und Maßnahmen, die den Einzelnen in seiner Rolle als Verbraucher in der Konsumgesellschaft schützen sollen. Verbraucher haben in der Regel nicht die notwendige Fach- und Sachkenntnis und sind deswegen gegenüber den Herstellern und Anbietern von Dienstleistungen unterlegen. Aufgabe des Verbraucherschutzes auf staatlicher und privater Ebene ist es, diesen Vorteil, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verbraucherschutz beinhaltet alle Anstrengungen und Maßnahmen, die den Einzelnen in seiner Rolle als Verbraucher in der Konsumgesellschaft schützen sollen. Verbraucher haben in der Regel nicht die notwendige Fach- und Sachkenntnis und sind deswegen gegenüber den Herstellern und Anbietern von Dienstleistungen unterlegen. Aufgabe des Verbraucherschutzes auf staatlicher und privater Ebene ist es, diesen Vorteil, den Hersteller und Dienstleister sowie die Vertreiber von Waren haben, so gut wie möglich auszugleichen.</p>
<p>Noch gibt es in Deutschland kein allumfassendes Verbraucherschutzgesetz, aber es gibt eine Reihe von Einzelgesetzen, mit denen die Rechte der Verbraucher geschützt werden.<br />
Dazu gehören das Gesetz über Haustürgeschäfte, Fernabsatzverträge, die Gesetzgebung zu Verbraucherdarlehen, das Widerrufsrecht, das Insolvenzrecht und auch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.</p>
<p><span id="more-8"></span></p>
<p>Schwerpunktmäßig beschäftigen sich ein Bundesministerium und das Bundesamt für Verbraucherschutz mit der Thematik und die den meisten Verbrauchern bekannte Stiftung Warentest, die sich in vielen Themen ausschließlich dem Schutz und der Aufklärung der Verbraucher widmet sowie die bundesweit tätigen Verbraucherzentralen.</p>
<p><strong>Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft</strong></p>
<p>Auf staatlicher Seite ist der Verbraucherschutz im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft angesiedelt. Hier werden Gesetzesvorschläge erarbeitet, Studien in Auftrag gegeben oder Richtlinien entworfen. Dazu gehört beispielsweise auch das umstrittene Nichtraucherschutzgesetz, dass trotz heftigen Widerstandes der Tabakindustrie und der Branche der Gastronomie schrittweise eingeführt wurde.<br />
Ein anderes wichtiges Verbraucherschutzgesetz aus dem Verbraucherschutzministerium ist das Jugendschutzgesetz, in dem gesetzlich geregelt ist, dass an Jugendliche unter 18 Jahren kein Alkohol und keine Tabakwaren abgegeben werden dürfen.<br />
Andere wichtige Bereiche, in denen die Rechte der Verbraucher gestärkt werden, sind das Versicherungsrecht, das Fahrgastrecht oder das jüngst in Kraft getretene Gesetz, das die Verbraucher besser vor unerlaubten Werbeanrufen und daraus entstehenden Verträgen schützen soll. Ein Verbraucherinformationsgesetz gibt jedem Verbraucher das Recht, bei den zuständigen Behörden Informationen zu Lebensmitteln und Konsumartikeln des täglichen Bedarfs zu erfragen.</p>
<p><strong>Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit</strong></p>
<p>Dieses Amt ist ein staatlicher Dienstleister für Verbraucher, die auf die Sicherheit der in Deutschland verkauften Lebensmittel vertrauen. Hier können sich Verbraucher hinwenden, wenn sie befürchten, dass Lebensmittel verunreinigt, vergammelt oder manipuliert wurden.<br />
Von diesem Amt wird die Lebensmittelüberwachung koordiniert. Es werden Schnellwarnsysteme entwickelt und Maßnahmen zur Prävention getroffen. Je besser der Verbraucher geschützt wird, desto einfacher ist, dass Lebensmittelskandale, wie der mit dem Gammelfleisch, erst gar nicht auftreten.</p>
<p><strong>Die Verbraucherzentralen</strong></p>
<p>Die Verbraucherzentralen sind deutschlandweit unter dem Dach des Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. aktiv. In den Verbraucherzentralen findet der Verbraucherschutz zum „Anfassen“ statt. Sie arbeiten mit öffentlichen Mitteln der Länder, der Kommunen und des Bundes. Es sind unabhängige gemeinnützige Organisationen, an deren Ausbau weiter gearbeitet wird.</p>
<p>Ziel der Verbraucherzentralen ist es, den Verbraucher in allen Fragen des privaten Konsums zu informieren, zu beraten und gegebenenfalls auch rechtlichen Beistand zu erbringen. Die Verbraucherzentralen beraten zu Themen wie Kaufrecht, Kreditrecht, Schulden und Insolvenz, Versicherungen und Geldanlage, Reiserecht, Baufinanzierung und viele weitere, die alle zusammen genommen dem Verbraucher umfassende und praktische Unterstützung geben. Die Verbraucherzentralen helfen bei rechtlichen Fragen und bereiten auch Sammelklagen vor.<br />
Den Verbraucherzentralen wurde als einzige Organisation das Recht eingeräumt, Verbrauchern Rechtsberatung zu geben, was sonst nur Rechtsanwälte dürfen. Dementsprechend können die Verbraucher von der Kompetenz der Mitarbeiter vor Ort ausgehen.<br />
<strong><br />
Die Stiftung Warentest und weitere nicht staatliche Institutionen<br />
</strong><br />
Die Stiftung Warentest ist eine unabhängige Organisation zum Schutz der Verbraucher, die Waren und Dienstleistungen untersucht und vergleicht. Die Stiftung Warentest ist den Verbrauchern bekannt und hat mit ihren Bewertungen einen sehr großen Einfluss auf das Kaufverhalten der Verbraucher. Die Stiftung Warentest finanziert sich durch den Verkauf der Zeitschriften „test“ und „Finanztest“ sowie durch den Verkauf von Testergebnissen im Internet.</p>
<p>Die Presse und private Initiativen haben insgesamt sehr dazu beigetragen, daß Verbraucherthemen in der Öffentlichkeit mehr und mehr in den Fokus geraten. So findet man auf immer mehr Lebensmitteln und anderen Produkten den Siegel der Zeitschrift Ökotest. Die firma Trusted Shops zertifiziert und überwacht Onlineshops hinsichtlich der Einhaltung gesetzlicher Lieferbedingungen und spricht sogar eine &#8220;Geld-zurück-Garantie&#8221; aus, sollten , die von ihnen zertifizierten Shops diese nicht einhalten. Der ADAC steht seit Jahren für das Thema Verkehrssicherheit und prüft nicht nur Autos, sondern z.B. auch Kindersitze oder Fahrradanhänger auf ihre Verkehrssicherheit</p>
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