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	<title>Verbrauchervergleiche.org &#187; admin</title>
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	<description>Im Fokus: Der Verbraucher</description>
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		<title>Berufsunfähigkeitsversicherung &#8211; Ein Muss für fast jeden!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 20:12:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Risikovorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[So mancher, der sich gegen die finanziellen Risiken in Folge einer möglichen Berufsunfähigkeit abgesichert wähnt, ist es in Wahrheit nicht. Der Grund dafür ist der, dass die Begriffe Berufsunfähigkeit, Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit und „volle Erwerbsminderung“ bisweilen miteinander verwechselt werden. Arbeitsunfähig ist, wer gegenwärtig keiner Erwerbsarbeit nachgehen kann. Berufsunfähig ist hingegen, wer in seinem zuletzt ausgeübten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So mancher, der sich gegen die finanziellen Risiken in Folge einer möglichen Berufsunfähigkeit abgesichert wähnt, ist es in Wahrheit nicht. Der Grund dafür ist der, dass die Begriffe Berufsunfähigkeit, Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit und „volle Erwerbsminderung“ bisweilen miteinander verwechselt werden. Arbeitsunfähig ist, wer gegenwärtig keiner Erwerbsarbeit nachgehen kann. Berufsunfähig ist hingegen, wer in seinem zuletzt ausgeübten Beruf vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr tätig sein kann, aber theoretisch einen anderen Beruf ausüben könnte. Erwerbsunfähigkeit bezeichnet eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit.<br />
<span id="more-39"></span><br />
Der Begriff „volle Erwerbsminderung“ wird in der gesetzlichen Rentenversicherung verwendet und bedeutet, dass der Betroffene einer beliebigen Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur noch weniger als drei Stunden täglich nachgehen kann. Dies ist die Anspruchsvoraussetzung für den Bezug einer vollen Erwerbsminderungsrente. (Für Personen, die vor dem 02.01.1961 geboren sind, gelten hier andere Regeln.) Dies sollte sich vergegenwärtigen, wer sich durch die gesetzliche Rentenversicherung ausreichend abgesichert wähnt! Wer noch mindestens drei Stunden täglich irgendeine Tätigkeit des allgemeinen Arbeitsmarktes ausüben kann, geht leer aus oder erhält maximal ein Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung. Diese wird in keinem Fall Existenz sichernd sein und führt häufig auf direktem Weg zum Sozialamt. Eine zusätzliche private Absicherung ist also vonnöten.</p>
<p>Den besten Schutz bietet eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Nur eine solche sichert den Versicherungsnehmer in dem Fall ab, dass er seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Eine private Erwerbsunfähigkeitsversicherung sichert nur das Risiko ab, gar keine Tätigkeit mehr ausüben zu können.</p>
<p>Worauf ist beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu achten?</p>
<p>Verträge über eine Berufsunfähigkeitsversicherung können viele versteckte Tücken aufweisen. Damit die Versicherung im Falle der Berufsunfähigkeit hält, was sich der Versicherungsnehmer von ihr verspricht, ist unter anderem auf folgende Punkte zu achten:</p>
<p>1.	Stundung der Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung nach Antragstellung</p>
<p>Dies ist extrem wichtig! Wer die Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente beantragt, wird in vielen Fällen gegenwärtig über kein Einkommen verfügen. Dies gilt insbesondere für Selbständige und Freiberufler. Auch Angestellte werden nach der sechswöchigen Frist der gesetzlichen Lohnfortzahlung in vielen Fällen erhebliche Einkommenseinbußen erleiden. Wenn dann die Versicherungsbeiträge nicht mehr gezahlt werden können, ginge der Versicherungsschutz zum denkbar ungeeigneten Zeitpunkt verloren.</p>
<p>2.	Kein zu langer Prognosezeitraum</p>
<p>Gemeint ist damit, über welchen Zeitraum der Antragsteller Zeitraum gemäß medizinischer Prognose voraussichtlich berufsunfähig sein muss, um einen Leistungsansuch zu haben. Wenn nur im Falle einer vermutlich mehrjährigen Berufsunfähigkeit ein Leistungsanspruch besteht, wird die Berufsunfähigkeitsversicherung in vielen Fällen gänzlich von der Zahlungspflicht befreit sein oder erst nachträglich Leistungen zu erbringen haben. Empfehlenswert ist hier ein Prognosezeitraum von 6 Monaten.</p>
<p>3.	Keine abstraktes Verweisungsrecht</p>
<p>Falls dem Versicherer im Vertrag ein so genanntes „abstraktes Verweisungsrecht“ zugestanden wird, kann die Rentenzahlung unter Verweis auf einen andern Beruf abgelehnt werden. Im Gegensatz zur Erwerbsunfähigkeitsversicherung kann hier nicht auf jeden Beruf verwiesen werden sondern nur auf solche, die der Ausbildung, der Erfahrung und dem gegenwärtigen Einkommen des Versicherungsnehmers in etwa entsprechen. Eine Klausel, die im Leistungsfall zu langwierigen Gerichtsverfahren führen kann. Als „abstrakt“ wird dieses Verweisungsrecht bezeichnet, weil der Versicherer nicht verpflichte ist, tatsächlich einen freien Arbeitsplatz im Verweisungsberuf nachzuweisen.</p>
<p>4.	Dynamische Rente</p>
<p>Eine dauerhaft in gleich bleibender Höhe gezahlte Rente verliert inflationsbedingt jährlich an Kaufkraft. Daher ist es erforderlich, dass die Berufsunfähigkeitsrente dauerhaft mindestens in der Höhe der Inflationsrate ansteigt.</p>
<p>5.	Flexible Anpassungsmöglichkeiten</p>
<p>Eine Berufsunfähigkeitsrente soll einen gewissen Lebensstandard sichern. Die dazu notwendige monatliche Leistung kann im Laufe der Zeit steigen. Beispielsweise dadurch, dass das Einkommen und der Lebensstandard steigen oder auch dann, wenn mit zu versorgende Familienangehörige hinzukommen.</p>
<p>Ein weiterer kritischer Punkt sind unvollständige Angaben des Versicherungsnehmers zu bestehenden gesundheitlichen Risiken. Hier sind zwei Fälle zu unterscheiden. Wenn dem Kunden die Risiken bei Vertragsabschluss bekannt waren und er sie verschwiegen hat, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung im Falle einer tatsächlich eintretenden Berufsunfähigkeit von allen Leistungspflichten befreit. Komplizierter liegt der Fall, wenn die Risiken schon bestanden, dem Kunden aber nicht bekannt waren. Dies könnte z.B. ein bislang unentdeckter Tumor sein. Gesetzlich steht der Versicherung in diesem Fall das Recht zu, entweder die Beiträge zu erhöhen oder rückwirkend vom Vertrag zurückzutreten. Einige Versicherer verzichten auf dieses Recht. Auch darauf sollte bei Vertragsabschluss geachtet werden.</p>
<p>Wovon hängt die Höhe der Versicherungsbeiträge ab?</p>
<p>Hier ist zuerst das Alter zu nennen. Warten Sie nicht zu lange! Dies nicht nur wegen des fortschreitenden Alters, sondern auch wegen möglicherweise hinzukommender Risiken.<br />
Häufig beginnt das Nachdenken über eine Berufsunfähigkeitsversicherung erst dann, wenn irgendwelche Risiken einer möglicherweise langfristig drohenden Berufsunfähigkeit erkennbar sind. Dann ist es eigentlich schon zu spät. Wahrscheinlich wird der Versicherungsantrag in dieser Situation abgelehnt, oder aber es werden drastisch erhöhte Beiträge verlangt. Weitere Kriterien für die Höhe der Beiträge sind der ausgeübte Beruf und zunehmend auch die Frage, ob der Kunde raucht. Selbstverständlich spielt auch die Höhe der gewünschten Rente eine entscheidende Rolle.</p>
<p>Zwei Tipps zu Schluss</p>
<p>Versicherungen online abzuschließen ist heute üblich und in vielen Fällen auch sinnvoll. Im Falle einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist dies zumindest dann fraglich, wenn Sie nicht sehr genau wissen, was Sie von der Versicherung erwarten. Kaum eine Versicherungsart zieht im Leistungsfall so viele (oft gerichtliche) Auseinandersetzungen nach sich wie die Berufsunfähigkeitsversicherun. Von unschätzbarem Wert ist dabei ein Beratungsprotokoll, aus dem hervorgeht, dass sie dem Finanzberater unmissverständlich gesagt haben, was genau sie erwarten. Achten Sie besonders darauf, dass alle von Ihnen gemachten Angaben zu Ihrem Gesundheitszustand, die der Berater möglicherweise als nicht relevant eingestuft hat, in diesem Beratungsprotokoll enthalten sind.</p>
<p>Der zweite Tipp klingt banal, ist es aber nicht. Informieren Sie einige Freunde oder Angehörige über den Abschluss der Versicherung! Wenn Sie in einer Familie leben, dürfte das selbstverständlich sein. Aber auch Singles sollten daran denken. Je nach Art des Leistungsfalls müssen Sie die Möglichkeit in Erwägung ziehen, dass sie sich selbst nicht mehr darum kümmern können, die Leistungen zu beantragen. Irgendjemand außer Ihnen selbst sollte wissen, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wurde.</p>
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		<title>Öko-Siegel: Bio Lebensmittel erkennen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 19:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[ Die tiefgreifenden Skandale innerhalb der letzten Jahre rund um  Melamin, MON28 oder der Käsemafia lassen viele Menschen beim Einkauf zögern: Sind Bio Lebensmittel wirklich „sauber“? Spätestens seit BSE und Schweinepest, MKS und  Vogelgrippe zeigt sich, dass weitreichende Probleme mit der industriellen  Massenproduktion von Lebensmitteln einhergehen. Die Verbraucher sind  zunehmend verunsichert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong>Die tiefgreifenden Skandale innerhalb der letzten Jahre rund um  Melamin, MON28 oder der Käsemafia lassen viele Menschen beim Einkauf zögern: Sind Bio Lebensmittel wirklich „sauber“? Spätestens seit BSE und Schweinepest, MKS und  Vogelgrippe zeigt sich, dass weitreichende Probleme mit der industriellen  Massenproduktion von Lebensmitteln einhergehen. Die Verbraucher sind  zunehmend verunsichert, welche Lebensmittel noch ohne Bedenken genossen werden  können. Auch bei Biolebensmitteln wird von Skandalen berichtet. So sei der Absatz von Biolebensmittel mittlerweile größer als die eigentlich produzierte Menge. Deshalb wurden in der jüngsten Zeit vermehrt Ökosiegel entwickelt, um tatsächliche Biolebensmittel von &#8220;falschen&#8221; zu unterscheiden. Wir erklären Ihnen die verschiedenen Siegel und was Sie beachten müssen&#8230;</p>
<p><span id="more-14"></span></p>
<p><img src="file:///C:/Users/ADMINI%7E1/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /></p>
<p>Öko-Siegel bezeichnet als Sammelbegriff die zertifizierte  Kontrolle von Bio Lebensmitteln nach ökologisch nachhaltigen Maßstäben und Methoden.  Dazu gehören aber auch Zertifikate für Erzeugnisse aus der holzverarbeitenden oder  chemischen Industrie ebenso wie der Energiepass für Gebäude.</p>
<p><strong>Öko-Siegel für Biolebensmittel  der EU und Deutschlands</strong>:<br />
Das Bio-Siegel der EU ist ein Gütesiegel, mit welchem  Erzeugnisse aus dem biologischen bzw. ökologischen Landbau gekennzeichnet  werden. Überwacht wird die Einhaltung bei allen Produktionsschritten für alle in  der EU hergestellten Öko- und Bio-Produkte durch die jeweils zuständige  Kontrollstelle.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-32" title="Deutsches und EU-Gütesiegel" src="http://www.verbrauchervergleiche.org/wp-content/uploads/2009/09/biosiegel4.jpg" alt="biosiegel" width="222" height="93" /></p>
<p>Bei dem deutschen sogenannten „Künast-Siegel“ handelt es  sich um das sechseckige grüne Bio-Siegel, mit dem in Deutschland Lebensmittel  und andere Produkte nach der EG-Öko-Verordnung ausgezeichnet werden. Hierbei  gilt, dass gekennzeichnete Lebensmittel keine genmanipulierten Bestandteile  haben, nicht radioaktiv bestrahlt sein dürfen, ohne den Einsatz von  Pflan</p>
<p>zenschutzmitteln oder Dünger sowie frei von Geschmacksverstärkern,  künstlichen Aromen, Emulgatoren und Farbstoffen hergestellt sein  müssen.</p>
<p>Außerdem wird für den ökologischen Landbau gefordert, die  Fruchtfolgen abwechslungsreich zu gestalten, Tiere artgerecht zu halten und mit  ökologisch produzierten Futtermitteln ohne Zusatz von Antibiotika oder  Leistungsförderern zu füttern.</p>
<p><strong>Nichstaatliche Ökosiegel:</strong><br />
Bekannte Bio-Siegel für Nahrungsmittel  sind neben den staatlichen, die privaten Verbandssiegel wie etwa Bioland,  Demeter, Gäa oder Naturland. Diese waren maßgeblich treibende Kräfte für den  Bio-Trend in deutschen Küchen und produzieren sowie kontrollieren nach eigenen,  oft strengeren Richtlinien als die öffentlichen Stellen.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_31" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-31" title="BioSiegel2" src="http://www.verbrauchervergleiche.org/wp-content/uploads/2009/09/BioSiegel21.gif" alt="nicht staatliche Ökosiegel" width="260" height="169" /></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>Außen hui –  innen pfui</strong>:<br />
Leider halten es manche Hersteller für eine vortreffliche  Marketingstrategie, mit der Aufschrift „Bio“ satte Extramargen zu verdienen. Mit  Formulierungen wie „aus kontrolliertem Anbau“, „von staatlich anerkannten  Bauernhöfen“ oder „aus alternativer Landwirtschaft“ soll dem Verbraucher  Sicherheit durch staatliche Kontrolle vorgegaukelt werden – natürlich gegen  einen gewissen Aufpreis. Dabei erwecken diese Produkte oft mit entsprechendem  Verpackungsdesign einen „grünen“ Eindruck, haben aber mit biologischer oder  ökologischer Landwirtschaft leider wenig zu tun.</p>
<p>Achten Sie auf  Formulierungen wie: „aus staatlich kontrolliertem Anbau“, „aus kontrolliert  biologischem Anbau“ und „aus kontrolliert ökologischem Anbau“; dies sind  staatlich geschützte Formulierungen, die nur von zertifizierten Herstellern  verwendet werden dürfen. Schauen Sie bei Eierverpackungen besonders genau hin:  Hier kennzeichnet eine „0“ am Anfang der Kontrollnummer 0-DE-0000000 die  glücklichsten Hühner in Freilandhaltung.</p>
<p><strong>Öko-Siegel bei Holz und  Papier?</strong><br />
Obwohl renommierte Verbände wie etwa der Blaue Engel einige Farben,  Lacke und Papiererzeugnisse empfehlen, gelten diese Produktgruppen nach wie vor  als besonders wasserintensiv und umweltschädigend, denn sie durchlaufen  aufwendige chemische Verfahren bei der Herstellung und  Verarbeitung.</p>
<p>Ebenso ist die Abholzung von Wäldern im industriellen  Maßstab kaum mit ökologischen Richtlinien vereinbar. Zertifikate von Verbänden  wie Naturland und dem Forest Stewardship Council (FSC) sind daher als  Schadensbegrenzungen zu verstehen: Einfach ausgedrückt wird unter Aufsicht  weniger zerstört, außerdem handelt es sich meistens um schnellwachsende  Holzbestände, die eigens für diesen Zweck angebaut wurden.</p>
<p><strong>Tomaten aus  Spanien, Erdbeeren aus der Türkei:</strong><br />
Öko ist chic, bio ist in. Dabei nutzen  viele Hersteller diesen boomenden Markt, um mit angeblichen Bio-Siegeln  konventioneller Ware einen „grünen Anstrich“ zu verleihen. Besonders ratsam ist  ein prüfender Blick auf wasserintensive Bio-Produkte aus warmen Ländern:  Spanien, Israel und die Türkei sind für den besonders hohen Wasserverbrauch in  der Landwirtschaft bekannt, der EU-Staat im Süden wurde 2008/2009 dafür sogar  merhfach aus Brüssel gerügt.</p>
<p>Daher sollten Sie sich als Verbraucher  gezielt informieren, kritisch einkaufen und vielleicht etwas maßvoller essen:  Sollte man Bio-Produkten aus China trauen? Ist der Käse nicht etwas zu günstig?  Sind die riesigen Tomaten aus der Ukraine wirklich unbelastet? Kann man dieses  Jahr zur Weihnachten einmal auf Erdbeeren verzichten?</p>
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		<title>Verbraucherschutz in Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 06:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Warentest]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verbraucherschutz beinhaltet alle Anstrengungen und Maßnahmen, die den Einzelnen in seiner Rolle als Verbraucher in der Konsumgesellschaft schützen sollen. Verbraucher haben in der Regel nicht die notwendige Fach- und Sachkenntnis und sind deswegen gegenüber den Herstellern und Anbietern von Dienstleistungen unterlegen. Aufgabe des Verbraucherschutzes auf staatlicher und privater Ebene ist es, diesen Vorteil, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verbraucherschutz beinhaltet alle Anstrengungen und Maßnahmen, die den Einzelnen in seiner Rolle als Verbraucher in der Konsumgesellschaft schützen sollen. Verbraucher haben in der Regel nicht die notwendige Fach- und Sachkenntnis und sind deswegen gegenüber den Herstellern und Anbietern von Dienstleistungen unterlegen. Aufgabe des Verbraucherschutzes auf staatlicher und privater Ebene ist es, diesen Vorteil, den Hersteller und Dienstleister sowie die Vertreiber von Waren haben, so gut wie möglich auszugleichen.</p>
<p>Noch gibt es in Deutschland kein allumfassendes Verbraucherschutzgesetz, aber es gibt eine Reihe von Einzelgesetzen, mit denen die Rechte der Verbraucher geschützt werden.<br />
Dazu gehören das Gesetz über Haustürgeschäfte, Fernabsatzverträge, die Gesetzgebung zu Verbraucherdarlehen, das Widerrufsrecht, das Insolvenzrecht und auch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.</p>
<p><span id="more-8"></span></p>
<p>Schwerpunktmäßig beschäftigen sich ein Bundesministerium und das Bundesamt für Verbraucherschutz mit der Thematik und die den meisten Verbrauchern bekannte Stiftung Warentest, die sich in vielen Themen ausschließlich dem Schutz und der Aufklärung der Verbraucher widmet sowie die bundesweit tätigen Verbraucherzentralen.</p>
<p><strong>Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft</strong></p>
<p>Auf staatlicher Seite ist der Verbraucherschutz im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft angesiedelt. Hier werden Gesetzesvorschläge erarbeitet, Studien in Auftrag gegeben oder Richtlinien entworfen. Dazu gehört beispielsweise auch das umstrittene Nichtraucherschutzgesetz, dass trotz heftigen Widerstandes der Tabakindustrie und der Branche der Gastronomie schrittweise eingeführt wurde.<br />
Ein anderes wichtiges Verbraucherschutzgesetz aus dem Verbraucherschutzministerium ist das Jugendschutzgesetz, in dem gesetzlich geregelt ist, dass an Jugendliche unter 18 Jahren kein Alkohol und keine Tabakwaren abgegeben werden dürfen.<br />
Andere wichtige Bereiche, in denen die Rechte der Verbraucher gestärkt werden, sind das Versicherungsrecht, das Fahrgastrecht oder das jüngst in Kraft getretene Gesetz, das die Verbraucher besser vor unerlaubten Werbeanrufen und daraus entstehenden Verträgen schützen soll. Ein Verbraucherinformationsgesetz gibt jedem Verbraucher das Recht, bei den zuständigen Behörden Informationen zu Lebensmitteln und Konsumartikeln des täglichen Bedarfs zu erfragen.</p>
<p><strong>Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit</strong></p>
<p>Dieses Amt ist ein staatlicher Dienstleister für Verbraucher, die auf die Sicherheit der in Deutschland verkauften Lebensmittel vertrauen. Hier können sich Verbraucher hinwenden, wenn sie befürchten, dass Lebensmittel verunreinigt, vergammelt oder manipuliert wurden.<br />
Von diesem Amt wird die Lebensmittelüberwachung koordiniert. Es werden Schnellwarnsysteme entwickelt und Maßnahmen zur Prävention getroffen. Je besser der Verbraucher geschützt wird, desto einfacher ist, dass Lebensmittelskandale, wie der mit dem Gammelfleisch, erst gar nicht auftreten.</p>
<p><strong>Die Verbraucherzentralen</strong></p>
<p>Die Verbraucherzentralen sind deutschlandweit unter dem Dach des Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. aktiv. In den Verbraucherzentralen findet der Verbraucherschutz zum „Anfassen“ statt. Sie arbeiten mit öffentlichen Mitteln der Länder, der Kommunen und des Bundes. Es sind unabhängige gemeinnützige Organisationen, an deren Ausbau weiter gearbeitet wird.</p>
<p>Ziel der Verbraucherzentralen ist es, den Verbraucher in allen Fragen des privaten Konsums zu informieren, zu beraten und gegebenenfalls auch rechtlichen Beistand zu erbringen. Die Verbraucherzentralen beraten zu Themen wie Kaufrecht, Kreditrecht, Schulden und Insolvenz, Versicherungen und Geldanlage, Reiserecht, Baufinanzierung und viele weitere, die alle zusammen genommen dem Verbraucher umfassende und praktische Unterstützung geben. Die Verbraucherzentralen helfen bei rechtlichen Fragen und bereiten auch Sammelklagen vor.<br />
Den Verbraucherzentralen wurde als einzige Organisation das Recht eingeräumt, Verbrauchern Rechtsberatung zu geben, was sonst nur Rechtsanwälte dürfen. Dementsprechend können die Verbraucher von der Kompetenz der Mitarbeiter vor Ort ausgehen.<br />
<strong><br />
Die Stiftung Warentest und weitere nicht staatliche Institutionen<br />
</strong><br />
Die Stiftung Warentest ist eine unabhängige Organisation zum Schutz der Verbraucher, die Waren und Dienstleistungen untersucht und vergleicht. Die Stiftung Warentest ist den Verbrauchern bekannt und hat mit ihren Bewertungen einen sehr großen Einfluss auf das Kaufverhalten der Verbraucher. Die Stiftung Warentest finanziert sich durch den Verkauf der Zeitschriften „test“ und „Finanztest“ sowie durch den Verkauf von Testergebnissen im Internet.</p>
<p>Die Presse und private Initiativen haben insgesamt sehr dazu beigetragen, daß Verbraucherthemen in der Öffentlichkeit mehr und mehr in den Fokus geraten. So findet man auf immer mehr Lebensmitteln und anderen Produkten den Siegel der Zeitschrift Ökotest. Die firma Trusted Shops zertifiziert und überwacht Onlineshops hinsichtlich der Einhaltung gesetzlicher Lieferbedingungen und spricht sogar eine &#8220;Geld-zurück-Garantie&#8221; aus, sollten , die von ihnen zertifizierten Shops diese nicht einhalten. Der ADAC steht seit Jahren für das Thema Verkehrssicherheit und prüft nicht nur Autos, sondern z.B. auch Kindersitze oder Fahrradanhänger auf ihre Verkehrssicherheit</p>
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